Zum Abschied ein Atomkraftwerk

Spiegel Online: Wenn man geht, sagt man zum Abschied leise “Servus”. Und wenn man sich ganz besonders gut verstanden hat, hinterlässt man auch noch ein Abschiedsgeschenk. So auch der Noch-EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia: Er genehmigt jetzt britische Subventionen für das umstrittene Atomkraftwerk Hinkley C im Südwesten Englands, und das in bisher ungekanntem Ausmaß; sonst, so die Begründung, lohne sich der Betrieb des Atomkraftwerks nicht.

Das Abschiedsgeschenk erfolgt jetzt auch mit einer gewissen Dringlichkeit, denn schließlich gilt Almunias vorgesehene Nachfolgerin, die Dänin Margrethe Vestager, als weit kritischer gegenüber Atomkraft als Almunia. Und auch Juncker hat sich ehrgeizige Ziele zum Anteil erneuerbarer Energien gesetzt. Die jetzt offensichtlich durchgepeitschte Entscheidung wird eine Kurskorrektur hin zu erneuerbaren Energien zumindest erschweren, zumal die Betreiber auch noch Garantien auf Schadenersatz erhalten, sollte sich die Energiepolitik zu deren Ungunsten ändern.

 

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