Trump schafft Kulturförderung ab

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FAZ / Deutsche Welle: In Deutschland wäre das undenkbar? Wer weiß, der Hass auf Eliten macht auch in Deutschland vor der Kultur nicht halt, und was Trump in den USA geschafft hat, kann auch hierzulande bald Schule machen. In Amerika jedenfalls hat die amerikanische Regierung keine größeren Probleme damit, die einzigen beiden öffentlichen Förderinstrumente für Kultur und Geisteswissenschaften abzuschaffen. Im Haushaltsentwurf kommen die Förderprogramme National Endowment for the Arts (NEA) und das National Endowment for the Humanities (NEH) nicht mehr vor. Die FAZ gibt sich empört und begründet, warum eine Streichung unsinnig ist. Die Abschaffung wäre ein Gruß an die konservativen Kreise.

Was den konkreten Unmut der Konservativen auslöst, hat die Deutsche Welle recherchiert. Demnach hat z.B. die NEA an 63.000 Empfänger Finanzmittel ausgeschüttet. Empfänger waren auch kontroverse Projekte wie Theateraktionen zu gleichgeschlechtlichen Hochzeiten oder Tanz- und Theaterspiele mit Hunden und Schafen.

Lesen Sie hier den Beitrag auf der Website der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Lesen Sie hier den Beitrag auf der Website der Deutschen Welle

Ergänzung am 4. Mai 2017

Manchmal kommt es anders und besser als gedacht: der Kongress hat die Streichungen der Kulturförderung gestoppt, die Zahlungen laufen weiter – vorerst.

Lesen Sie dazu den Beitrag auf der Website des Spiegel

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