Scharfsinnige Analyse zum Brexit

Bei der Auswahl der Zitate bemühen wir uns in der Regel um Authentizität und Originalität, die Aussage soll zuspitzend und treffend, auf jeden Fall aber ungewöhnlich sein. Manchmal aber ist eine Aussage von solch enormer Banalität, dass man über die Frechheit des Zitategebers, aber auch über die Ignoranz des Mediums, das die Aussage weiter verbreitet, fast sprachlos ist. Aber wer sprachlos ist, kann ja immerhin noch schreiben, und so zitieren wir: “Falls Großbritannien sich für den Austritt aus der EU entscheidet, müssten wir die daraus resultierenden Folgen prüfen und uns darauf einstellen”. Das ist doch mal eine Aussage, nicht wahr, so gewichtig, dass sie im Wirtschaftsteil der FAZ abgedruckt werden musste. So viel sei verraten, es handelt sich um einen hochrangigen deutschen Manager, eine Lichtgestalt in dunkler Zeit, die uns Orientierung in schwierigem Fahrwasser gibt. Endlich mal jemand, der weiß, was zu tun ist, das könnte einem fast den Glauben an die deutsche Wirtschaftselite zurück geben, aber eben nur fast.

Nun denn, wer hat die FAZ heute gründlich gelesen und weiß Bescheid: Wer war es?

Mit seiner scharfsinnigen Analyse überraschte Uwe Raschke, Mitglied der Konzerngeschäftsführung des Elektrokonzerns Bosch. Zitiert in der FAZ vom 26.5.2015 (Printausgabe), Seite 17, im Beitrag “Deutsche Konzerne warnen vor dem Brexit”.

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