Ramschland schnürt Konjunkturpaket

russian ship sinking as a symbol of Russian economy falling down

Die Welt / Handelsblatt / FAZ: 30 Milliarden Euro will der russische Ministerpräsident Wladimir Putin einsetzen, um die wirtschaftliche Talfahrt seinen Landes zu beenden. Die staatliche Förderbank soll vier Milliarden Euro erhalten, um mit Unternehmerkrediten neue Investitionen zu ermöglichen. Hinzu kommen Staatsgarantien für bestimmte Investitionsbereiche, direkte Beihifen für die vom Kollaps bedrohte Bankenwirtschaft sowie die Gründung einer Bad Bank, die den Banken riskante Investments abnehmen soll. Das Handelsblatt spricht schon vom “Ramschland Russland” in Reaktion auf die jüngste Herabstufung der Bonität des Landes durch Standard & Poors. Kritisch sehen die Analysten die kurzfristige Lage auf Grund des niedrigen Ölpreises sowie der westlichen Sanktionen. Auch grundsätzlich wird die Abhängigkeit Russlands vom Ölgeschäft kritisiert. Man habe es nicht geschafft, die Einnahmen zur Diversifizierung der Wirtschaft zu nutzen.

Wie die FAZ auf ihrer Website berichtet, ist man in Russland “empört” über die Herabstufung durch Standard & Poors. Es habe, so der Vize-Außenminister Wassili Nebensia, dazu einen direkten Befehl aus Washington gegeben.

Lesen Sie den Beitrag auf der Website der Tageszeitung “Die Welt”

Die Formulierung “Ramschland Russland” ist in der Printausgabe des Handelsblatts vom 28.1.2015 im Beitrag “Die globale Spaltung” enthalten.

Lesen Sie den Beitrag mit der russischen Reaktion auf die S&P-Herabstufung auf der Website der FAZ

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