NRW fördert Innovationslabore für Start-ups

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Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat die Förderbescheide an die Vertreter der fünf Start-up-Innovationslabore aus den Regionen Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen, Rhein-Ruhr und westfälisches Ruhrgebiet überreicht. Insgesamt stellt das Land rund 4,3 Millionen Euro aus Landes- und EFRE-Mitteln bereit. Die Start-up-Innovationslabore NRW sollen technologie- und wissensbasierte Gründungen sowie junge Start-ups bei der Vorbereitung, Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee und der Markterschließung unterstützen.

Gefördert werden die folgenden Vorhaben:

  • Future Champions Accelerator Rhein-Ruhr: Die Universitäten Duisburg-Essen und Köln wollen aufgrund ihrer langjährigen Start-up-Erfahrungen ein nachhaltiges und regionsübergreifendes Accelerator-Programm für technologie- und wissensbasierte Start-ups aufsetzen. Industrienahe Partner aus der Region und die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf werden sich als assoziierte Partner an dem Projekt beteiligen.
  • Innovationslabor Münsterland: Das geplante Innovationslabor ist ein virtueller Inkubator für technologie- und wissensbasierte Geschäftsideen aus den Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zielgruppe sind innovative Jungunternehmen mit starkem Wachstumspotenzial in Münster und der Region. Dafür haben sich die Fachhochschule Münster, die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, die Technologieförderung Münster GmbH und die Wirtschafts- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH zu einem Verbund zusammengeschlossen.
  • Innovationslabor Ostwestfalen-Lippe: Innerhalb eines Verbundes werden die vier Hochschulen Universität Paderborn, Universität Bielefeld, Hochschule Ostwestfalen-Lippe und Fachhochschule Bielefeld zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft das lnnovationslaborOWL kooperativ betreiben. Angesprochen werden damit ca. 65.000 Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
  • StartUP.InnoLab - Westfälisches Ruhrgebiet: 36 innovative Teams werden von einem Verbund aus der Technischen Universität Dortmund, der Fachhochschule Dortmund, der Hochschule Hamm-Lippstadt, der Wirtschaftsförderung Dortmund, dem Technologiezentrum Dortmund und weiteren, insgesamt 14 assoziierten Partnern intensiv begleitet.
  • Start-up-Innovationslabor Südwestfalen: Das geplante START-UP-Lab SWF wird durch die Universität Siegen und die Fachhochschule Südwestfalen getragen. Es baut die Unterstützungsstrukturen für Gründungen im Allgemeinen und für technologie- und wissensbasierte Gründungen im Speziellen an den Hochschulen aus. Weitere Kompetenzen fließen durch die regionalen Akteure aus den fünf Kreisen als assoziierte Partner mit ein.

Zu den Leistungen und Aufgaben der Innovationslabore gehören:

  •     Informations- und Kompetenzvermittlung
  •     individuelles Coaching
  •     Vermittlung erfahrener Mentorinnen und Mentoren
  •     Vernetzung der Gründerinnen und Gründer untereinander sowie mit Akteuren der regionalen Gründungs- und Innovationslandschaft

Die Projektförderung wird als Anteilfinanzierung gewährt und erfolgt nach dem Ausgabenerstattungsprinzip. Sie ist auf maximal drei Jahre befristet. Fördermittel können für projektspezifische Personal-, Sach- und Gemeinausgaben beantragt werden. Mindestens 20 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben sind als Eigenanteil jedes Zuwendungsempfängers zu erbringen.

Weitere Informationen gibt es beim Projektträger Jülich

@ Foto: MWIDE NRW/Volker Stößel

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