Ladesäule Hui, Elektroauto Pfui

@ Bundesnetzagentur

Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, kommt der Ausbau von Stromladesäulen für Elektroautos voran. So wurden allein seit Mitte März 1.900 öffentliche Ladepunkte gemeldet. Der Schwerpunkt liegt dabei in Ballungszentren (Ruhrgebiet, Rheinland) sowie den Großstädten Berlin, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und München. Aber auch auf dem Land wird fleißig ausgebaut, und das scheint auch notwendig: Die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) fordert bis 2020 insgesamt 70.000 Ladepunkte und 7.100 Schnellladesäulen, damit die angepeilten 1 Million Elektrofahrzeuge auch betankt werden können. Davon ist man allerdings noch weit entfernt: Zu Beginn diesen Jahres gab es erst 34.000 reine Elektroautos sowie 165.000 Hybridautos. Die staatliche Kaufprämie hat dabei wenig bewegt, von den bereitgestellten 1,2 Milliarden Euro wurden erst 55 Millionen Euro abgerufen.

Die Bundesnetzagentur trägt alle öffentlichen Ladestationen in eine Ladesäulenkarte ein, damit Nutzer von Elektroautos sich orientieren können. Die Karte dürfte annähernd vollständig sein, da seit ca. einem Jahr alle Betreiber von öffentlichen Ladesäulen verpflichtet sind, diese zu melden. Auch lässt die Bundesnetzagentur prüfen, ob die Ladesäulen dem vorgeschriebenen technischen Standard entsprechen.

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Foto: @ Bundesnetzagentur