Kriegen, was man verdient

Der Landwirt ist ein eigenwilliges Geschöpf, sieht er sich doch als von Gott ernannter Gralshüter der Natur, wie er sie erschaffen hat, und ebenso von Gott gewollt sind entsprechend hohe Preise für die Agrarprodukte oder, falls dies aus Gründen finsterer Machenschaften nicht möglich ist, entsprechend hohe Subventionen. Nicht jedem gefällt das, böse Worte zu diesem Thema gibt es immer wieder, doch selten hat sich ein Kabinettsmitglied – so viel sei verraten – zum Thema Landwirtschaft derart deutlich geäußert:

“Bezahlt werden sollte, was die Landwirtschaft für die Gesellschaft leistet.”

Die Zitategeberin will Direktbeihilfen am liebsten ganz abschaffen, statt dessen sollten ihrer Meinung nach die Landwirte nur dann finanziert werden, wenn sie für vielfältige Landschaften und sauberes Trinkwasser sorgten sowie Natur und Artenvielfalt schützten.

Wer war es? Kurz überlegen? Der Name ist rückwärts geschrieben, um Ihnen Gelegenheit zu geben, selbst nachzudenken, bevor Sie ihn lesen:

arabraB skcirdneH

Zitiert in der Süddeutschen Zeitung am 29.3.2016, Printausgabe, Seite 18, Beitrag mit der Überschrift “Agrar-Reformerin”

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