Hotspot fürs Dorf

Förderprogramm

NZZ: Das Europarlament hat grünes Licht für ein Hotspot-Förderprogramm gegeben. Damit können sich Kommunen auf die insgesamt 120 Millionen Euro Fördermittel für ein öffentliches WLAN bewerben. Bezahlt werden die Ausrüstung und die Installation, die Kommune muss für mindestens drei Jahre den Betrieb garantieren und den Anbieter bezahlen. Die Hotspots sollen in „Zentren des öffentlichen Lebens“ installiert werden, z.B. in Parks, Krankenhäusern, aber auch in Bussen. Verteilt werden die Gelder nach dem Windhund-Prinzip: wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Die ersten Gelder sollen bereits ab Frühjahr 2018 fließen, unter diesem Link gibt es Informationen zum Bewerbungsverfahren.

Kommentar:

Erklärtermaßen sollen vor allem Kommunen, die über kein ausgebautes WLAN-Netz verfügen, profitieren. Man könnte das auch so deuten, dass die Kommunen, die sich in Sachen Internetausbau bisher vornehm zurückgehalten haben, dafür belohnt werden, während andere, die hier schon gut investiert haben, unter Umständen in die Röhre schauen.

Hier finden Sie den Beitrag auf der Website der NZZ (Neuen Züricher Zeitung)

Foto: Fotolia – ramses22

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