Elektrofahrzeuge sollen Fahrt aufnehmen

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Wie wild produzieren die Deutschen Elektroautos – die sie selbst kaum fahren. In den ersten vier Monaten diesen Jahres wurden gerade einmal 6.200 neue Elektroautos zugelassen, weiß die WirtschaftsWoche zu berichten. Nicht nur die europäischen Nachbarn wie Holländer oder Briten, sondern auch die Chinesen fahren uns elektrisch davon. Kein Wunder, da die Regierungen dort den Kauf subventionieren. Nun versucht die Bundesregierung nachzuziehen und prüft Sonderabschreibungen für E-Autos in Dienstflotten, um ihr Ziel, eine Million Elektrofahrzeuge bis 2020 auf deutsche Straßen zu bringen, noch zu erreichen.

Und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stärkt die Forschung, um die Kosten bei der Produktion von Elektrofahrzeugen zu senken, mit 4,2 Millionen Euro. Konkret geht es darum, dass mit dem Projekt „HV Modal“ in den nächsten drei Jahren leistungsstärkere Antriebe mit höherem Reichweitenpotenzial entwickelt werden sollen. Beteiligt sind große Namen wie Infineon Technologies, die Fraunhofer Gesellschaft, Daimler, BMW und die Universität der Bundeswehr München.

Die Integration der Leistungselektronik von Elektrofahrzeugen direkt in die Antriebsmaschine, was Wirkungsgrad und Leistung erhöhen und die Kosten der Serienproduktion reduzieren könnte, fördert das ebenfalls vom BMBF ins Leben gerufene Projekt „Elektro-Motor integrierte Leistungs-Elektronik“ (EMiLE). Und 5 Millionen Euro investiert das BMBF in den Aufbau einer Batteriezellproduktion in Deutschland.

Weitere Informationen rund um vom BMBF geförderte Elektrofahrzeuge finden Sie hier

Den kompletten Artikel „Elektromobilität: Schäuble prüft Kaufanreize für E-Autos“ aus der WirtschaftsWoche finden Sie hier

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