Einbruchschutz: so sicher wie Dagoberts Geldspeicher

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Mit den Einbrüchen in Deutschland hat es ein bisschen etwas von der Panzerknackerbande, die nun schon seit vielen Jahrzehnten versucht, den Geldspeicher von Dagobert Duck auszuräumen: Die Versuche werden immer raffinierter, die Abwehrmethoden auch. Eine These dabei formulierte in diesen Tagen Günther Adler, Staatssekretär im Bundesbauministerium: “Fast jeder zweite Einbrecher gibt nach wenigen Minuten auf, wenn er durch technischen Einbruchschutz am Eindringen gehindert wird.” Damit deutsche Häuser und Wohnungen genau so sicher wie Dagoberts Geldspeicher wird, hat das Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) nun ihr Förderprogramm für Einbruchschutz nicht nur wieder aufgelegt, sondern deutlich ausgeweitet:

Statt der 10 Millionen Euro können nun 50 Millionen Euro abgerufen werden. Hintergrund dieser Ausweitung ist, dass die KfW, bei der die Mittel beantragt werden können, bereits im September 2016 kein Geld mehr zur Verfügung hatte. Bis zu diesem Zeitpunkt waren über 40.000 Förderzuschüsse für Maßnahmen zum Einbruchsschutz ausgereicht worden. Hauptsächlich wurden einbruchshemmende Haus- und Wohnungstüren sowie Nachrüstsysteme für Fenster eingebaut.

Auch an der Schnelligkeit der Zusagen wurde gefeilt: Private Bauherren und Mieter können nun online ihren Förderantrag bei der KfW stellen und erhalten innerhalb weniger Augenblicke ihre Förderzusage. Vielleicht lohnt sich ein Blick auf das Zuschussportal der KfW?

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