“Bildungsketten” hilft Schülern bei der Berufswahl

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Mit der Initiative “Bildungsketten”  sollen Jugendliche schon ab der 8. Klasse in die Lage versetzt werden, den für sie passenden Beruf zu ergreifen. Dabei werden sie von hauptamtlichen “Berufseinstiegsbegleitern” unterstützt, die unter Einbeziehung der Arbeitsagentur ein Netzwerk aus Vereinen, Verbänden, Unternehmen aufbauen und für die Jugendlichen nutzen sollen. Im Zetrum der Bemühungen stehen dabei Jugendliche, die vorhersehbar Probleme haben werden, einen Förder- oder Hauptschulabschluss zu erreichen. Das Coaching beginnt in der jeweiligen Vorabgangsklasse und kann bis zu zwei Jahre nach dem Verlassen der Schule fortgesetzt werden.

Nachdem das Auswahlverfahren für Dienstleister, die sich bis Dezember 2014 als hauptamtliche Berufseinstiegsbegleiter beworben hatten, abgeschlossen war, startete im März 2015 das Förderprogramm. Auch die 2.900 teilnehmenden Schulen sind schon ausgewählt. Innerhalb der Laufzeit des Programms sollen 115.000 Schüler von den Berufseinstiegsbegleitern gefördert werden. Der erste Schritt ist dabei eine Potenzialanalyse, durch die die Stärken der Schüler ermittelt werden. Im zweiten Schritt sollen erste Erfahrungen mit den in Frage kommenden Berufsfeldern gemacht werden.

Die Kosten werden dabei nur zur Hälfte vom EU-/Bundesprogramm getragen. Meist sind es die Bundesländer und/oder die Arbeitsagenturen, die die andere Hälfte übernehmen.

Hier die Broschüre als PDF mit allen wichtigen Informationen

Das BerEb ist Teil der Initiative “Bildungsketten”

Hier die aktuelle Ausgabe des “Bildungsketten-Journals”

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