Bayern: 460 Ärzte fürs Land

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Augsburger Allgemeine Zeitung: Die Urbanisierung hat auch bei der medizinischen Versorgung der Bevölkerung weitreichende Folgen: Immer wenigen Ärzten gelingt es, für ihre Praxen Nachfolger zu finden.Es droht ein Notstand. so sind z.B. nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) mehr als ein Drittel der Hausärzte über 60 Jahre alt sind. Das Bundesland Bayern hat 2012 ein Förderprogramm mit dem Ziel, die Ansiedlung von Ärzten zu fördern. 460 Ansiedlungen wurden mit jeweils bis zu 60.000 Euro gefördert. Dennoch haben im letzten Jahr von 414 Hausärzten, die in den Ruhestand gingen, 87 keinen direkten Nachfolger gefunden.

Kommentar: Ob ein direkter Nachfolger gefunden wird, hängt natürlich auch vom Zustand einer Praxis ab. So gibt es nicht selten überzogene finanzielle Erwartungen der übergebenden Hausärzte und/oder einen erheblichen Investitionsstau im Bereich der Räume und Geräte. Es kann also durchaus sein, dass zwar keine direkten Nachfolger gefunden werden, aber neue Praxen eröffnet wurden und die Versorgung der Bevölkerung erhalten bleibt.

Hier finden Sie den Beitrag in der Augsburger Allgemeinen Zeitung

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